Stresswahrnehmung und deren Folgen

Wo entsteht der Stress?

Die Stresswahrnehmung entsteht im vordersten Hirnareal. Der Vorderlappen verarbeitet permanent Milliarden von Informationen und filtert die relevanten Daten aus.

 

Das Problem

Wenn die Reize überhand nehmen, blockieren sie sozusagen den Vorderlappen – wie den Prozessor eines Rechners, auf dem zu viele Programme geöffnet sind. Wir fühlen uns überfordert und geraten in Stress. Das Reaktionsmuster ist Bewegung: Wir wollen weglaufen. Fehlt diese Bewegung, kanalisieren wir den Stress nicht mehr, sondern fressen ihn in uns hinein. In wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass sich die elektrische Aktivität in bestimmten Gehirnarealen durch Sport deutlich herabsetzen lässt. Der Stress verfliegt. Yoga und Bewegung spielt eine sehr wichtige Rolle, um gegenüber psychischem Stress resistent zu sein oder diesen zu neutralisieren. Die körperliche Aktivität gibt uns die Möglichkeit, dass wir uns aufgrund einer körperlichen Leistung ein seelisches Hoch erarbeiten können, um stressige Situationen im Alltag besser bewältigen und verarbeiten zu können.
Alle Untersuchungen weltweit zeigen, dass durch sportliche Aktivität, insbesondere durch Yoga, positive Stimmungen gestärkt und negative Stimmungen geschwächt werden. So erhöht Bewegung die Durchblutung des Gehirns und kann sogar Depressionen deutlich mindern.

 

Tipps für den Alltag

•   Steigen Sie die Treppen und verzichten auf den Aufzug.
•   Erheben Sie sich immer wieder von Ihrem Stuhl, strecken Sie sich gründlich durch, wie Sie es zum Beispiel nach dem Aufstehen machen – bauen Sie einfache Yoga-Übungen in Ihren Tagesablauf ein
•   Stellen Sie sich beim Zähneputzen auf ein Bein und halten die Balance.
•   Lassen Sie – wenn möglich – das Auto stehen und gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad.